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Britische Investitionen sollen Ägyptens Infrastruktur fördern

Ägypten und Großbritannien verbindet ein traditionell gutes Verhältnis auf allen Ebenen, was insbesondere aber für die Wirtschaft gilt. Daran soll sich auch nach dem Regierungswechsel in Kairo nichts ändern, wie sich die Teilnehmer des dieser Tage zu Ende gegangenen britisch-ägyptischen Forums in der Hauptstadt gegenseitig versicherten. Auf Einladung der Behörde für Investitionen und der Britisch-Ägyptischen Handelskammer waren in den vergangenen Tagen die Vertreter mehrerer britischer Unternehmen und Einrichtungen in Kairo zu Gast.

Im Rahmen des britisch-ägyptischen Forums in Kairo wurde vor allem über Wege aus der Wirtschaftskrise diskutiert, in die Ägypten mit Beginn der Massenproteste gegen Ex-Präsident Hosni Mubarak zu Beginn dieses Jahres gestürzt wurde. Darüber hinaus erarbeiteten die Teilnehmer mehrere Zukunftsprojekte zur Stärkung der Infrastruktur in Ägypten, wobei das britisch-ägyptische Forum vor allem die Umwelt im Blick hatte. So wurde beispielsweise der Bau hochmoderner Müllverwertungsanlagen sowie die Förderung von regenerativen Energien in Ägypten angeregt. Außerdem will sich Großbritannien beim Bau eines ägyptischen Autos ebenso unterstützend beteiligen wie beim Neubau mehrerer Krankenhäuser.

Großbritannien ist der wichtigste Handelspartner für Ägypten und tätigt im Land der Pharaonen die mit Abstand höchsten Investitionen aus dem Ausland. Aber auch für Unternehmen aus anderen Ländern soll der Weg nach Ägypten in Zukunft deutlich vereinfacht werden, wie Osama Saleh als Vorsitzender der Behörde für Investitionen zum Abschluss des britisch-ägyptischen Forums in Kairo erklärte.

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