Nachhaltiges Tauchen am Roten Meer in Ägypten

Ein Tauchurlaub am Roten Meer in Ägypten gilt bei den Anhängern dieses Wassersports als das Nonplusultra. In kaum einem anderen Tauchrevier dieser Welt erstrahlen die Korallen in einer derartig bunten Farbenvielfalt wie am Roten Meer in Ägypten. Nur die wenigsten Taucher ahnen allerdings, dass sich die Korallenriffe am Roten Meer in Ägypten nicht zuletzt durch den wachsenden Tourismus einer existenziellen Bedrohung gegenübersehen, die in erster Linie durch rücksichtsloses oder fahrlässiges Verhalten der Taucher verursacht wird.

Unter den zahlreichen Tauchschulen am Roten Meer in Ägypten, beispielsweise an den Stränden von Hurghada, El Gouna oder Sharm el Sheikh, sind leider auch einige schwarze Schafe zu finden, die nur auf eine möglichst schnelle Ausbildung und damit auf den “schnellen Euro“ aus sind. Nicht nur Ralph Schill vom Verband Deutscher Sporttaucher bemängelt diesen Umstand in einem Interview mit dem TV-Sender ZDF Umwelt, wenn er sagt, dass die fachlichen Basics der Tauchausbildung dabei allzu oft auf der Strecke blieben. Wer sich beim Tauchen im Roten Meer in Ägypten umweltbewusst und damit nachhaltig verhalten möchte, sollte sich also auf jeden Fall für eine Tauchschule entscheiden, in der vom Verband Deutscher Sporttaucher oder ähnlichen Einrichtungen zertifizierte Tauchlehrer am Werk sind.

Als häufigste Fehler bzw. Umweltsünden, die von Anfängern beim Tauchen im Roten Meer begangen würden, nennt Schill die Verwendung von zu schweren Bleigürteln, was beim Absinken zum Abbrechen von Korallen und damit gegebenenfalls zu irreparablen Schäden an den Riffen führe. Eine weitere Fehlerquelle sieht der Experte im unnötigen Aufwirbeln von Sand vom Grund des Roten Meeres, der sich nach und nach auf den Korallen ablagere und das Ersticken der Korallen zur Folge habe.

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