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Was verbirgt sich hinter dem "Fluch des Pharaos"?

Der “Fluch des Pharaos“ ist, so weiß man heute, nichts weiter als eine Legende, die ihre Wurzeln im Ägypten der 1920er-Jahre hat. Nachdem mehrere Archäologen und Teammitglieder auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen waren, die zuvor an der Ausgrabung des Grabes von Tutanchamun im Tal der Könige bei Luxor beteiligt waren, war die Mär vom angeblichen “Fluch des Pharaos“ geboren und breitete sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit bis weit über die Grenzen Ägyptens aus. Der “Fluch des Pharaos“ sollte all jene treffen, die es wagten, die Totenruhe der Pharaonen in Ägypten zu stören, so die damals verbreitete Meinung. Tutanchamun gilt als einer der bekanntesten Pharaonen des Alten Ägypten.

Im 21. Jahrhundert ist der “Fluch des Pharaos“ nichts weiter als ein restlos aufgeklärter Mythos, der unter den Archäologen im Tal der Könige bei Luxor oder anderswo in Ägypten weder Angst noch Schrecken verbreiten kann. Die Archäologen vor knapp 100 Jahren zogen nicht etwa den Zorn des in seiner Totenruhe gestörten Pharaos auf sich, sondern wurden vielmehr Opfer einer heimtückischen Erkrankung der Atemwege, die von Schimmelpilzen ausgelöst wurde.

In der über Jahrtausende währenden Dunkelheit fanden die Pilze und Bakterien ideale Lebensbedingungen vor und vermehrten sich so in stattlicher Zahl. Nach dem Öffnen der Gräber nahmen die Archäologen diese antiken Krankheitserreger über die Atemluft auf und starben eines rätselhaften und qualvollen Todes, dessen Ursachen vor knapp 100 Jahren noch nicht ergründet werden konnten. Der Mythos vom “Fluch des Pharaos“ war also geboren und hält sich in einigen Kreisen bis zum heutigen Tag. In der modernen Archäologie schützen sich die Forscher bei Ausgrabungen in Ägypten durch Atemmasken und ähnliche Utensilien gegen den vermeintlichen “Fluch des Pharaos“.

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