CIB Ägypten schreibt auch in der Krise schwarze Zahlen
Die Commercial International Bank (CIB), eines der größten Geldinstitute Ägyptens, hat vor wenigen Tagen die Bilanz des Geschäftsjahres 2008 vorgelegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Banken, kann sich die CIB auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht nur über schwarze Zahlen freuen, sondern den Gewinn gegenüber dem Vorjahr sogar noch steigern. Für das Jahr 2008 weist die Bilanz der CIB ein Plus von umgerechnet rund 200 Millionen Euro (1,37 Milliarden Ägyptische Pfund) bzw. ein Wachstum in Höhe von 6,5 % aus.
Seit über 30 Jahren hat das 1975 aus einem Zusammenschluss der National Bank of Egypt und der Chase Manhattan Bank aus den USA hervorgegangene Geldinstitut seinen Sitz in Ägypten und ist am Nil schon kurz nach der Gründung zu einer festen Größe in der Finanzwelt avanciert. Nachdem die Verwaltung und das operative Geschäft der CIB am Ende der 1980er-Jahre nur noch von Ägypten getätigt wurde, die Chase Manhattan Bank war inzwischen ausgestiegen, galt die Bank am internationalen Markt als nicht zukunftsfähig.
Die Banker in Kairo straften alle Skeptiker lügen und genießen weit über die Landesgrenzen Ägyptens hinaus ein sehr großes Ansehen. Eine solide Kalkulation sowie das Fernbleiben von riskanten Spekulationsgeschäften, an denen sich manche Bank die Finger verbrannte, sind die Basis des aktuellen Erfolgs der CIB.
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