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Statuen-Fund im Umfeld der Pyramiden von Gizeh

Die Pyramiden von Gizeh sind eines der Sieben Weltwunder der Antike und zählen nicht zuletzt aus diesem Grund zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten in Ägypten. Tag für Tag finden mehrere tausend Touristen den Weg in die Wüste Ägyptens, um sich dort unter anderem die Cheops-Pyramide, die größte Pyramide der Welt, aus nächster Nähe anzusehen. Umso rätselhafter erscheint die Frage, wie eine erst jetzt entdeckte Statue, deren Alter auf 4.000 Jahre geschätzt wird, so lange unentdeckt bleiben konnte. Die aus Quarzit war nur einen knappen halben Meter tief im Wüstensand vergraben und damit keineswegs außer Reichweite für die Archäologen, die regelmäßig bei den Pyramiden von Gizeh zu tun haben.

Dazu passt auch die Meldung, dass die Statue auch jetzt nicht von einem Archäologen-Team gefunden worden, sondern bei der Neugestaltung eines touristischen Rundwegs durch die Pyramiden-Anlage zum Vorschein gekommen sei, wie die ägyptische Altertumsverwaltung mitteilte. Die Statue zeigt offenbar einen Mann mit Perücke und ist mit diversen Inschriften versehen, aufgrund derer sich das Alter der Statue relativ genau bestimmen lässt. Auch die Pyramiden von Gizeh sind rund 4.000 Jahre alt, was einen Zusammenhang mit der Statue zwar möglich erscheinen lässt, der bisher aber nicht nachgewiesen werden konnte. Über die weitere Zukunft der Statue konnte oder wollte Zahi Hawass, der Leiter der Altertumsverwaltung Ägyptens, zum aktuellen Zeitpunkt noch keine näheren Angaben machen.

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