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Leicht erhöhtes Hepatitis-Risiko in Ägypten

Das Europäische Zentrum zum Schutz vor Seuchen (ECDC) führt seit einigen Wochen Ägypten wieder in der Liste der Länder mit einem erhöhten Hepatitis-Risiko. Dies gelte insbesondere für Touristen, die sich in Ägypten für eine Kreuzfahrt auf dem Nil entscheiden, so das ECDC. Das ECDC weist aber auch darauf hin, dass von einer besorgniserregenden Häufung der Infektionen mit Hepatitis A, besser als Gelbsucht bekannt, in Ägypten derzeit keine Rede sein könne. Trotzdem solle eine Hepatitis-Impfung als Vorsichtsmaßnahme zumindest in Erwägung gezogen werden.

Bei Hepatitis handelt es sich um eine sehr ansteckende Krankheit, weshalb auch jene Personen einem besonderen Risiko ausgesetzt sein können, die engen Kontakt mit betroffenen Patienten haben. Eine Impfung gegen Hepatitis ist mit wenig Aufwand verbunden, da sie durch eine Injektion verabreicht und nur alle 10 Jahre aufgefrischt werden muss. Neben Ägypten sei ein marginaler Anstieg von Hepatitis-Infektionen unter anderem auch im Südosten Europas festgestellt worden, wie das ECDC mitteilt.

Zu den besonders gefährdeten Risikogruppen gehören Personen, die regelmäßigen Kontakt mit stark verunreinigtem Wasser haben. Dies gilt auch für Lebensmittel, die unter hygienisch mangelhaften Verhältnissen gelagert werden. Umfassende Beratungen rund um das Thema Hepatitis bietet jeder Allgemeinmediziner oder auch diverse Internetseiten wie z.B. die des Serviceanbieters Fit For Travel.

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