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Deutsch-Ägyptischer Blogger-Streit beigelegt

Der Deutsch-Ägypter Philip Rizk, der Anfang Februar am Rande einer Protestkundgebung in der nordägyptischen Stadt Kaljubija festgenommen worden war, ist nur wenige Tage später wieder aus der Haft entlassen worden. Damit verhinderten die ägyptischen Justizbehörden im letzten Moment ein mittleres Politikum zwischen Deutschland und Ägypten. Die Festnahme war international auf wenig Verständnis gestoßen. Das Außenministerium in Berlin trat mit der “Bitte um Aufklärung“ an die ägyptische Regierung heran. Statt einer Antwort zu erhalten, konnte man in Berlin zur Kenntnis nehmen, dass Rizk zwei Tage nach der Intervention wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

Rizk ist in Ägypten schon seit einiger Zeit als Palästina-Aktivist bekannt, der sich mit Vorliebe in Form von Blogeinträgen für die Rechte der Palästinenser im Gaza-Streifen einsetzt. Was letztendlich zur Festnahme Philip Rizks und eines Gleichgesinnten bei dem jüngsten Protestmarsch gegen das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen führte, darüber hüllten sich sowohl die ägyptischen Behörden als auch die Familie des Bloggers in Schweigen. Die Schwester des Aktivisten beschränkte sich auf den knappen Kommentar, dass Rizk inzwischen wieder zu Hause sei und es ihm gut gehe. Rizk und sein Mitstreiter wurden vom ägyptischen Geheimdienst in Kaljubija aufgespürt, mussten aber aufgrund der fehlenden Rechtsgrundlage, es lag und liegt kein Haftbefehl vor, wieder freigelassen werden.

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