Pharaonen Rallye und Transafricaine beschließen Kooperation in Ägypten

Die beiden größten Rallyes in Ägypten, die Pharaonen Rallye und die Transafricaine, wollen ab sofort noch enger zusammenarbeiten und haben daher eine Kooperation vereinbart. Aus Sicht der Veranstalter Patrick Zaniroli (Pharaonen Rallye) und JVD (TRansafricaine) bringt eine Kooperation beiden Rallyes vor allem im internationalen Vergleich mit anderen Motorsport-Events eine Reihe von Vorteilen. Da sich beide Rallyes aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen nicht als direkte Konkurrenten sehen, stünden dem Bündnis auch keinerlei grundsätzlichen Interessen gegenüber, wie Zaniroli und ein JVD-Sprecher unisono betonen.

Die erste gemeinsame Veranstaltung findet vom 08. – 18. Oktober in der Wüste Ägyptens statt. Dabei werden die Teilnehmer beider Rallyes zwar auf gemeinsamen Streckenführungen unterwegs sein, die Wertung erfolgt jedoch nach wie vor separat. Bei der Pharaonen Rallye und der Transafricaine handelt es sich um sogenannte Langstrecken-Rallyes, die unter dem Dach des Motorsport-Weltverbands FIA ausgetragen werden. Die Bündelung der Kräfte beider Ägypten-Rallyes wurde nicht zuletzt deshalb notwendig, um dem französischen Sportveranstalter ASO auch weiterhin Paroli bieten zu können, nachdem dieser sich aus der FIA ausgliederte und eine eigene Langstrecken-Meisterschaft (Dakar-Series) aus der Taufe hob.

Die ASO ist in der Welt des Sports nicht unumstritten und legt sich seit Jahren auch immer wieder mit dem Radsport-Weltverband UCI an. Als Veranstalter einiger der wichtigsten Radsport-Events der Welt, unter anderem der Tour de France, kann die ASO einen gewissen Druck ausüben, was sie auch gerne zeigt.

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