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Barack Obama als Friedensstifter im Nahen Osten?

Die Wahl Barack Obamas zum künftigen Präsidenten der USA und damit zum wohl mächtigsten Mann der Welt stieß nicht nur im Westen auf viel Zustimmung, sondern weckte auch in den arabischen Ländern die Hoffnung auf eine Verbesserung der US-Politik zu ihren Gunsten. Wie nun bekannt wurde, plant Barack Obama offenbar schon in den ersten Monaten nach seinem Amtsantritt im Weißen Haus einen Staatsbesuch in einer islamischen Hauptstadt, um auch in den arabischen Ländern für seine Politik des Wandels zu werben.

Dabei sollen sich den Angaben zufolge Damaskus (Syrien), Jakarta (Indonesien) und Kairo (Ägypten) in der engeren Auswahl des Beraterstabs in Washington befinden. Gerade vor dem Hintergrund der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten bzw. Gaza-Streifen favorisieren Beobachter die ägyptische Hauptstadt Kairo als erster Gastgeber Obamas in der arabischen Welt. Syrien sei aufgrund seiner Haltung gegenüber Israel noch nicht so weit, Indonesien erscheine aus politischer Sicht wohl nicht interessant genug, wie es hieß.

Viele Araber und Moslems können sich nicht nur aufgrund seiner Hautfarbe und der arabischen Wurzeln mit dem designierten US-Präsidenten identifizieren. Daher scheint die Hoffnung auf einen entscheidenden Fortschritt im Friedensprozess im Nahen Osten durch die Vermittlung Obamas nicht gänzlich unrealistisch. In den vergangenen Jahren verliefen solche Bemühungen vor allem aufgrund der aus Sicht der arabischen Staaten zu einseitigen Israel-Politik der Bush-Regierung im Sande und führten im Nahen Osten zu keinem zählbaren Ergebnis.

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