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Intel baut Halbleiterwerk in Ägypten

Ägypten verfügt seit Jahren über sehr gut ausgebildete und dementsprechend qualifizierte Fachkräfte im IT-Bereich, die weltweit gefragt sind. Das bevorstehende Engagement des Computerchip-Herstellers Intel Corporation in Ägypten könnte eben diesen IT-Fachkräften schon bald eine Arbeitstelle in ihrer Heimat ermöglichen. Wie das US-amerikanische Unternehmen und das ägyptische Informationsministerium in Kairo bekanntgaben, soll in naher Zukunft ein Intel-Halbleiterwerk in Ägypten gebaut werden, das bis zu 600 neue Arbeitsplätze schaffen soll.

An dem Projekt werden sich neben Intel auch das Unternehmen BORAQ aus Ägypten und die Information Technology Industry Development Agency beteiligen, bei der es sich um eine staatliche Einrichtung handelt. Die Unternehmensstrategie von Intel beruht darauf, ortsnah und bedarfsorientiert zu produzieren, um dadurch kurze Transportwege und Lieferzeiten garantieren zu können. Das geplante Halbleiterwerk in Ägypten ist daher die logische Folge der steigenden Nachfrage nach IT-Produkten auf dem afrikanischen Markt.

Intel wird in seiner neuen Produktionsstätte in Ägypten in erster Linie Motherboards herstellen, die zu etwa 85 % ausschließlich für den Bedarf in Afrika bestimmt sind. Die räumliche Nähe zu Südeuropa ermöglicht es, den restlichen Anteil an der Produktion auf dem dortigen IT-Markt anzubieten. Über die Kosten für den Bau und Unterhalt des Halbleiterwerks gaben bisher weder Intel noch das ägyptische Informationsministerium nähere Details bekannt.   

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