Ägypten produziert am Assuan-Staudamm sauberen Strom

Der Assuan-Staudamm im Süden Ägyptens zählt weltweit zu den größten Bauwerken dieser Art. Dass der Assuan-Staudamm dabei aber mehr als nur eine imposante Attraktion für Touristen ist, wird beim Blick hinter die Kulissen des Gemäuers deutlich. Der Assuan-Staudamm ermöglicht in Ägypten eine großflächige Versorgung mit sauberem Strom, der nicht nur bei seiner Erzeugung äußerst umweltfreundlich ist, sondern auch endliche Energiequellen wie Öl und Gas schont.

Mit dem Wasser aus dem Assuan-Stausee wird ein Kraftwerk versorgt, das die doppelte Leistung eines Kernkraftwerks erzeugen kann und damit nicht nur sicherer, sondern auch noch deutlich effektiver in seiner Nutzung ist. Während es ein Kernkraftwerk nur auf rund 1.000 Megawatt bringt, können im Wasserkraftwerk am Assuan-Staudamm bei Bedarf bis zu 2.100 Megawatt zur Verfügung werden. Um diese gewaltige Energiemenge erzeugen zu können, stürzen sich die Wassermassen vom Stausee mit rasender Geschwindigkeit talwärts, wodurch die Turbinen des Kraftwerks in Schwung gebracht bzw. gehalten werden. Über diese Turbinen werden dann Generatoren betrieben, die schließlich den Strom erzeugen.

Die heutige Technik erlaubt es, produzierten Strom zu speichern, so dass zu jeder Zeit die jeweils benötigte Menge ins Stromnetz eingespeist und so dem Endverbraucher zugänglich gemacht werden kann. Eine ebenso umweltverträgliche Alternative zum Wasserkraftwerk stellt das Gradientenkraftwerk dar, das mit Wasserdampf betrieben wird. In Gradientenkraftwerke kommt üblicherweise jedoch ausschließlich Meerwasser zum Einsatz.

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