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Vogelgrippe in Ägypten auch in diesem Jahr nachgewiesen

Es ist nun schon einige Jahre her, dass die von Asien ausgehende Vogelgrippe, genauer gesagt der Virus vom Typ H5N1, die Welt in Atem hielt. Auch wenn sich die zunächst geäußerten Befürchtungen einer weltweiten Epidemie glücklicherweise nicht bestätigten, konnte der für den Menschen im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Vogelgrippe-Virus H5N1 noch nicht gänzlich ausgerottet werden. Der UNO-Koordinator für Gesundheit David Nabarro, der sich unter anderem auch mit Epidemien beschäftigt, stellte nun im Rahmen eines Berichts die aktuelle Verbreitung des H5N1-Virus vor.

Im Wesentlichen konnte zwar ein leichter Rückgang der Vogelgrippe unter Menschen festgestellt werden, da im Verlauf des bisherigen Jahres nur noch aus 20 Ländern entsprechende Fälle gemeldet wurden. Im Jahr 2007 hatten sich noch in 25 Ländern Menschen mit dem H5N1-Virus infiziert. Ägypten zählt laut dem UNO-Bericht nach wie vor zu den Ländern, in denen die Vogelgrippe auch bei Menschen nachgewiesen werden konnte, auch wenn das Virus dort bei Weitem nicht so häufig auftritt wie im asiatischen Raum. Besondere Brennpunkte sind in diesem Zusammenhang Korea, Pakistan, Thailand und China.

Nabarro erwähnte in seinem Bericht auch das Vorhandensein von speziellen Notfallprogrammen, die den Ausbruch einer Vogelgrippe-Epidemie verhindern sollen. Der UNO-Mitarbeiter musste jedoch gleichzeitig eingestehen, dass diese Pläne in vielen Ländern nur auf dem Papier existieren und noch nie wirklich für den Ernstfall getestet wurden. Dies nachzuholen sei vor allem für die 20 gefährdeten Staaten nun die dringlichste Pflicht, wie Nabarro forderte.

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