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Pharmakonzern GSK nun Marktführer in Ägypten

Der Pharmakonzern Glaxo Smith Kline (GSK) aus Großbritannien ist mit der kürzlich vollzogenen Übernahme des Ägypten-Geschäfts des Konkurrenten Bristol Myers Squibb Co. aus den USA zum Marktführer in Ägypten aufgestiegen. Davon gehen zumindest erste Schätzungen aus, die den Marktanteil von GSK auf dem ägyptischen Pharmasektor nach der Übernahme bei 9 – 10 % sehen. Eine endgültige Bestätigung wird frühestens mit den Zahlen aus dem Wirtschaftsjahr 2008 feststehen. Die Tatsache, dass ein Markteinteil von knapp 10 % für die Spitzenposition ausreicht, zeigt wie dicht gedrängt es in der Pharmaindustrie in Ägypten zugeht. Umso wichtiger erscheint der Deal mit Bristol Myers für den Pharmakonzern GSK aus London.

Bristol Myers stellte im vergangenen Jahr alles andere als einen kleinen Fisch unter den in Ägypten tätigen Pharmakonzernen dar. Im Jahr 2007 konnten die US-Amerikaner mit ihren Produkten in Ägypten immerhin einen Umsatz von 50 Millionen Dollar erzielen. Die GSK-Geschäftsführung in London hofft nun natürlich, dass dieser Mehrumsatz zumindest gehalten bzw. im Idealfall sogar noch ausgebaut werden kann. Finanzielle Details aus dem Übernahmevertrag wurden bisher nicht bekannt, fest steht nur, dass GSK das gesamte Sortiment von Bristol Myers sowie das Produktionswerk bei Giza übernehmen wird. Die Produktpalette von Bristol Myers umfasste in Ägypten zuletzt 20 pharmakologische Artikel, unter anderem Theragran-H, Kenacomb, Capozide, Capoten oder Duricef.

Die Übernahme soll laut GSK-Angaben ohne personelle Veränderungen im bisherigen Stammwerk von Bristol Myers über die Bühne gehen, so dass sich für die Angestellten dort aller Voraussicht nach lediglich der Arbeitgeber ändern wird.

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