Abflughafen Dauer günstige Ägypten Reisen
Urlaubszeitraum bis
Reisende
 

Vermeintliche Christus-Schale gibt Rätsel auf

Die Fachwelt steht nach einem Fund des französischen Meeresarchäologen Franck Goggio im Hafenbecken von Alexandria vor einem Rätsel, dessen Lösung auch in Zukunft sehr schwer fallen dürfte. Konkret geht es dabei um ein Tongefäß, in welches die Inschrift “DIA CHRESTOU OGOISTAIS“ eingraviert ist. Da die Arbeit Goggios international anerkannt und geschätzt wird, bestehen an der Echtheit des Fundes keinerlei Zweifel, lediglich über die korrekte Übersetzung gibt es derzeit noch Meinungsverschiedenheiten. Ein Teil der Experten sieht in dem Fund einen Bezug zur historischen Person Jesus Christus, während sich auf der anderen Seite einige Gegner dieser Einschätzung zusammengefunden haben.

Außer Frage steht bisher nur, dass das Tongefäß, das in Fachkreisen inzwischen schon als Christus-Schale von Alexandria bezeichnet wird, aus dem 1. Jahrhundert nach Christus stammt, also zu Lebzeiten des Begründers des Christentums entstanden ist. Für eine wissenschaftlich unantastbare Beweisführung reicht dies jedoch bei Weitem nicht aus, zumal die Kritiker der Bezeichnung Christus-Schale ebenso ein halbwegs plausibles Gegenargument zu bieten haben.

Im nahegelegenen Griechenland habe es um die Zeitenwende sehr viele Menschen gegeben, die den Namen Chrestos, eventuell eine Urform des heutigen Christian, getragen hätten, so das erste Argument. Darüber hinaus habe es damals, ebenfalls in Griechenland, eine karische Proinzgöttin namens Ogo gegeben. Daraus schließen die Gegner der Christus-Schale, dass es ebenso gut möglich ist, dass ein gewisser Chrestos ein Geschenk mit einer persönlichen Widmung erhalten haben könnte, der gleichzeitig Mitglied in einer die Göttin Ogo verehrenden Religionsgemeinschaft war. 

Kommentar hinzufügen







CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.