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Kann KLeopatra-Palast in Alexandria bald geborgen werden?

Die Stadt Alexandria an der ägyptischen Mittelmeerküste, ohnehin schon einer der bekanntesten und attraktivsten Städte in Ägypten, könnte in den kommenden Monaten für Touristen aus aller Welt noch interessanter werden. Archäologen, Ingenieure und Restauratoren aus Ägypten arbeiten derzeit an einem wahrhaft sensationell anmutenden Plan, wonach der bereits vor rund 2.000 Jahren versunkene Palast, in dem einst Königin Kleopatra regierte, gehoben werden soll. Bei diesem Unterfangen wird es sich selbstredend nicht um eine Bergung im klassischen Sinn handeln, vielmehr soll das Meerwasser aus dem Hafen von Alexandria soweit abgeleitet werden, dass der Kleopatra-Palast wieder oberhalb des Wasserspiegels liegt.

Die Pläne könnten, einen optimalen Verlauf der Arbeiten vorausgesetzt, bereits in wenigen Wochen fertig sein, der Beginn der Arbeiten könnte dann wohl bereits in den ersten Monaten des kommenden Jahres erfolgen. Im Zuge der Vorarbeiten, die im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nötig wurden, stießen die Forscher vor Alexandria bereits auf einige interessante Relikte, die mit Kleopatra bzw. deren Ehemann Marcus Antonius in Verbindung gebracht werden können. So wurde beispielsweise ein Tunnelsystem freigelegt, das unterhalb des Kleopatra-Palasts verläuft und eine Gesamtlänge von über 100 Metern aufweist. Daneben wurden noch diverse Gold- und Silbermünzen mit dem Konterfei Kleopatras sowie eine Steinbüste gefunden, die wohl Marcus Antonius zeigt.

Ergänzend zur Hebung und Restaurierung des Kleopatra-Palasts wollen die Behörden in Alexandria auch noch das weltweit erste Unterwassermuseum installieren, das zum Teil oberhalb und zum anderen Teil unterhalb des Meeresspiegels liegen und den Touristen eine Art Stadtrundgang durch das antike Alexandria ermöglichen soll.    

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